Hammari, Hanna-Maria: Yet to be titled, Eye I

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2016, korrodiertes Metallgitternetz und glasierte Keramik, Aufl. 15, 40 x 30 x 3 cm

Hanna-Maria Hammari

1986 geboren in Tornio, Finnland
seit 2011 Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main bei Prof. Tobias Rehberger
lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und New York

Hanna-Maria Hammari, Studentin der Klasse von Prof. Tobias Rehberger an der renommierten Frankfurter Städelschule, entwarf 2016 eine Arbeit für die Reihe "Junge Edition" des DSV Kunstkontors. Die Finnin hat ihre Arbeit aus Stahl und Keramik mit "Yet to be Titled Eye I" tituliert. Ein korrodiertes Metallgitternetz gibt die Struktur vor für ein Keramikauge, was im noch ungebrannten Zustand in das Gitternetz hineingepresst wurde. Hier wird bereits deutlich, dass sich die Künstlerin für den Veränderungsprozess des Materials interessiert und diesen untersucht hat. Ton ist eine weiche, formbare Masse, die sich dem rautenförmigen Netz problemlos anpasst. Nachdem er glasiert und gebrannt wurde, hat sich der Ton in Keramik verwandelt. Ein hartes, glänzendes Material. Auf den ursprünglichen Zustand kann man nur noch über die Form Schlüsse ziehen. Hammari hat sich dazu entschieden ein Auge aus Ton zu formen. Das Auge hat unter den menschlichen Sinnesorganen sicher eine Sonderstellung und ist für die Wahrnehmung von immenser Bedeutung. Als Körperteil oder Symbol spielt das Auge in der Geschichte der bildenden Kunst eine bedeutende Rolle. In "Yet to be Titled Eye I" wird deutlich, dass es beispielsweise das Auge ist, was eine Grenze erkennt. Das Zusammenspiel von gitternetzartigem Stahl, der üblicherweise für Zäune genutzt wird, und dem entkörperten, beobachtenden Auge weckt Vorstellungen von Trennung und Überwachung. Eine Kamera funktioniert wie ein körperloses Auge, beobachtend und aufnehmend, ohne zu bewerten. Blickt man auf das Auge, wird man ebenfalls angeschaut und die Arbeit bekommt etwas Komisches, verwandelt sie sich doch in ein surreales Gebilde mit einem körperlosen Auge, was verzweifelt versucht zu existieren.

Produktart:
Kunst
Auflage:
15
Erscheinungsjahr / Fassung (Jahr):
2016
Format:
40 x 30 x 3 cm
Technik:
Korrodiertes Metallgitternetz und glasierte Keramik

Weitere Informationen: